15. August 2016

Fragen an die Sozialarbeiterin des Zürcher Lighthouse

Was bietet das Zürcher Lighthouse an und wer sind die Patienten?

Die Stiftung Zürcher Lighthouse kümmert sich seit über 26 Jahren um unheilbar kranke und sterbende Menschen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Zürcher Lighthouse wird physische, psychische, soziale und spirituelle Hilfe angeboten. Die Gründungsväter konzentrierten sich vor allem auf AIDS-Kranke, heute bietet das Zürcher Lighthouse Patienten aller Diagnosen ein letztes Zuhause und einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen können.

Im Lighthouse leben und tragen wir die Haltung von Offenheit und Ehrlichkeit und respektieren die Wertvorstellung jedes Menschen.
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Was zeichnet Ihre Palliative Care aus?

Palliative Care, also palliative Betreuung, ist ein therapeutisch-pflegerischer Ansatz, der sich an Menschen richtet, die sich mit einer schweren, fortschreitenden, unheilbaren oder chronischen Krankheit konfrontiert sehen.
Ziel ist es, durch das Vorbeugen und Lindern von Schmerzen und anderen Beschwerden den Betroffenen würdevolle Bedingungen für eine bestmögliche Lebensqualität bis zuletzt zu ermöglichen.
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Wie können Patienten zusätzlich entlastet werden?

Nebst den diversen Angeboten des Hauses wie medizinischer und pflegerischer Betreuung, Maltherapie, Seelsorge, Hotellerie, externen Diensten wie Physio-, Lympdrainage- und Atemtherapie sowie den Freiwilligen, bietet das Zürcher Lighthouse auch einen Sozialdienst an. Dieser ist zuständig für Beratung, Unterstützung und Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner wie auch ihrer Angehörigen bei sozialen Problemen.

Meist geht es um die finanzielle Situation, da gerade unheilbar kranke Menschen oft unter einer grossen und keineswegs unberechtigten Angst leiden, aufgrund der Krankheit materielle Einbussen zu erleben. In diesem Zusammenhang werden die passenden Sozialversicherungen oder Sozialhilfe angemeldet und geeignete Unterstützungsmöglichkeiten – wie unter anderem die Büro-Spitex – vermittelt.
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Mary Gehrig, Sozialarbeiterin Zürcher Lighthouse und Janine Brunke, Regionalleiterin Zürich Büro-Spitex
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Die administrativen Verpflichtungen nehmen dann zu, wenn der gesundheitliche Zustand sich verschlechtert. Der Anmeldeprozess in einem Heim oder Hospiz und das dazugehörige Beantragen von spezifischen Sozialleistungen ist sehr komplex und überfordert Patienten sowie ihre Angehörigen oftmals. Die Büro-Spitex verfügt über eine breite Erfahrung im Sozialwesen und gute Beziehungen zu den zuständigen Ämtern. Wir übernehmen alle erforderlichen administrativen Schritte unkompliziert, effizient und zu erschwinglichen Preisen.

Büro-Spitex

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